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Diamanten reflektieren - Part I - Maja

Wie versprochen füllen wir euch die basketballfreie Zeit mit ein paar Impressionen über die Debütsaison der Diamonds in der 2. Basketball-Bundesliga. Den Anfang macht unsere Nummer #9 Maja Ensch. Die fast 20-jährige Noch-Teenagerin kam vor der Saison von der MJC Trier. In ihrer ersten Saison als Diamond avancierte sie schnell zu einer der tragenden Säulen des Teams und verbuchte als Starter im Schnitt 6 Punkte und 3 Rebounds pro Spiel.

Was war für dich ausschlaggebend die letzte Saison im Saarland zu verbringen?

Einfach – der Aufstieg in die zweite Liga! Ich wollte herausfinden wie weit ich oben mitspielen kann und wo sich meine Grenzen befinden.

Mit welchen Erwartungen bist du in die Saison gestartet?

Mir war klar, dass diese Saison auf jeden Fall eine Herausforderung sein würde, da wir jedes Spiel als die Underdogs starten. Folglich auch, dass es umso wichtiger ist den Teamzusammenhalt aufrechtzuerhalten, um die eine oder andere Niederlage herunterzuschlucken und jedem Spiel wieder zu zeigen, dass wir in die Liga gehören.

Was war der schönste Moment der vergangenen Saison?

Natürlich gab es viele schöne Momente, besonders im Gedächtnis geblieben ist mir unser allererstes Spiel und damit auch direkt unser erster Sieg. Der knappe Sieg gegen die Rhein-Main-Baskets war nicht nur ein Erfolgserlebnis, sondern auch eine Bestätigung für uns als Team konkurrenzfähig zu sein.

Was war der schlimmste Moment der vergangenen Saison?

Definitiv die eindeutige Auswärtsniederlage gegen Bad Homburg, die sehr frustrierend war und einige intensive Trainingseinheiten nach sich zog. Das Rückspiel, wo wir dem Gegner diesmal auf Augenhöhe begegneten, zeigte jedoch wie viel wir uns auch innerhalb einer Saison steigern können und das war wiederum mit einer der schönsten Momente.

Die Saison ist nun doch früher rum als erwartet. Was denkst du über das frühe Saisonende und somit das Ausfallen der Playoffs/Playdowns?

In erster Linie bin ich mega happy über den Klassenerhalt, der natürlich sobald die Umstände es zu lassen auch gebürtig gefeiert werden muss. Aber es ist auch schade, da ich überzeugt bin, dass wir auch in den Playdowns einige Siege zu bejubeln hätten.

Was sind deine Pläne/Ziele für die Zukunft und wirst du ein weiteres Jahr das Diamond-Trikot tragen?

Trotz meinen (im Team nicht so beliebten) kleinen Sticheleien gegen das Saarland, die ich als meine Pflicht als Pfälzer ansehe, hat das Saarland es mir doch sehr angetan. So sehr, dass ich vorhabe ab Oktober in Saarbrücken zu studieren und selbstverständlich weiterhin für die Diamonds zu spielen.


Zum Abschluss: Jeder hat mitbekommen, dass du die saarländische Sprache liebst. Welches saarländische Wort magst du am liebsten?

Die sprachliche Barriere war am Anfang das größte Hindernis. Mittlerweile ertappe ich mich schon selbst dabei, dass sich einzelne saarländische Wörter oder gar ganze Sätze in meinem alltäglichen Sprachgebrauch etabliert haben… Mein Lieblingssatz aber lautet: „Lou moo loo, looh leid´er“. Ich hoffe die Schreibweise ist so korrekt, dabei musste ich auf die Hilfe von Google zurückgreifen.


#shineon


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